Spendenübergabe aus dem Spendenlauf 2025 an
27.12.2025

Holdorfer Oberschüler unterstützen Aufforstungsprojekt in Nigeria

von Heinrich Vollmer

Der von den Oberschülern der Georg-Kerschensteiner-Schule (GKS) Holdorf am 25. April durchgeführte Sponsorenlauf brachte 3588 Euro ein. Von diesem Betrag überreichten Lehrer und Schüler jetzt der Mühlener Umweltorganisation „Sports For Future“ für deren Aufforstungskampagne „Sports4Trees“ einen Scheck in Höhe von 1794 Euro. Über die gleiche Summe kann der Schülerrat für Schulprojekte zugunsten der Oberschüler verfügen. „Sports4Trees“ spricht Sportvereine, Verbände, Teams oder Einzelsportler an aktiv zu werden, um dem Klimawandel entgegenzutreten. Der Verein engagiert sich in Schulen für Umweltbildung und für die Schaffung von Schulgärten mit neuen Baumsetzlingen. „Schüler und Lehrerkräfte werden zu Botschaftern für Umwelt und Klimaschutz“, erklärt Stefan Wagner. Zudem werde das Thema in den gesamten Schulalltag eingebunden und die Pflanzungen von Wirtschaftsbäumen in den Kommunen und die Folgepflanzungen von Baumsetzlingen zu einem nachhaltigen Aufforstungsprogramm genutzt. Der Holdorfer Spendenbetrag wird von „Sports4Trees“ der Community Comprehensive Secondary School in Ikot Epene Udo, Nsit Ubion (Nigeria) zur Verfügung gestellt. In den vergangenen fünf Jahren hat die GKS bereits für die Kampagne gespendet.

"Dieses Engagement der GKS ist ein Teil des Projekts UNESCO Umweltschule“, informiert Claudia Totzke. „Im kommenden Jahr würden wir in unserem Schulgarten im Bürgerpark gern an einem gemeinsamen Tag mit unserer Partnerschule in Nigeria eine Baumpflanzaktion durchführen, so dass gleichzeitig an beiden Orten das Bewusstsein für die Umwelt gestärkt wird!“, ergänzt sie. Die GKS engagiert sich seit Jahren im Rahmen des Unterrichts für nachhaltige Entwicklung. „Seit 2023 findet der Wahlpflichtkurs „Umweltschutz“ statt, bei dem Schülerinnen und Schüler sich mit dem Klima-, Umwelt- und Artenschutz beschäftigen“, erklärt GKS-Schulleiter Raimund Haskamp. Durch praxisorientierte Projekte werde gemäß des Georg-Kerschensteiner-Prinzips erkundet, sensibilisiert und gelernt. Dafür biete der Schulgarten eine ideale Grundlage.

Foto: Heinrich Vollmer

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