Parisfahrt 2026
10.04.2026

Parisfahrt mit Aussicht, Flammkuchen und einem Hauch von Abenteuer

von Raimund Haskamp

In der ersten Woche nach den Osterferien haben sich 15 Schülerinnen und Schüler der Französischkurse aus den Jahrgängen 8 und 9 gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Chlodnicki und Fr. Wernke und SuS der OBS Neuenkirchen-Vörden auf den Weg nach Paris gemacht. Neben den Sehenswürdigkeiten (Eiffelturm, Louvre, Notre Dame, ...) stand natürlich auch eine abendliche Bootstour auf der Seine auf dem Programm.
Ein unvergessliches Erlebnis.

Am Mittwoch, den 8. April starteten die Französischkurse der Klasse 8 und 9 der GKS Holdorf, begleitet von Joanna Chlodnicki und Claudia Wernke, zusammen mit den Französischkursen der OBS Neuenkirchen, betreut von Olesja Pfannstiel und Diana Grigo, die langersehnte Fahrt in die Weltmetropole Paris. Nach der Ankunft ging es direkt zu Fuß hinauf zur Sacré-Coeur im Künstlerviertel Montmartre. Der Aufstieg wurde mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt belohnt. Zwischen Straßenkünstlern, kleinen Cafés und viel Pariser Flair auf dem Place du Tertre wurde schnell klar: Diese Fahrt hat Potenzial.

Der Donnerstag begann mit einer Stadtrundfahrt. Berühmte Sehenswürdigkeiten wie der Place de la Concorde, das Panthéon, der Eiffelturm, Notre Dame und das Pariser Rathaus waren auf einmal ganz nah - Geschichte zum Ansehen statt nur aus dem Lehrbuch – ein Konzept, das gut ankam. Auf der „Ile de Cité“ bewiesen die Schülerinnen und Schüler bei einer Schnitzeljagd starke Nerven und baten französische Polizisten um ein Foto und fragten fremde Touristen nach dem Weg.
Entlang der Seine ging es weiter zum berühmten Louvre und anschließend stand Freizeit im Einkaufszentrum „Les Halles“ auf dem Programm. Hier wurde geshoppt, probiert, verglichen – und vermutlich mehr Französisch gesprochen als im Unterricht (zumindest an der Kasse).
Am Abend ging es kulinarisch weiter im Flam's, wo Flammkuchen in allen Varianten serviert wurden. Gut gestärkt wartete danach ein echtes Highlight: der Eiffelturm bei Nacht. Als die Lichter zu glitzern begannen, wurde es für einen Moment erstaunlich ruhig – ein seltenes, aber eindrucksvolles Erlebnis. Am Freitag führte unser Weg über die berühmte Champs-Élysées bis zum imposanten Arc de Triomphe. Neben beeindruckender Architektur sorgte vor allem der mehrspurige Kreisverkehr für staunende Gesichter – Verkehrsregeln einmal ganz anders.
Ein weiterer Höhepunkt folgte mit der Auffahrt auf den Eiffelturm bei Tageslicht. Paris von oben zu sehen, bleibt unvergesslich – auch wenn der Wind den ein oder anderen Stylingversuch zunichte machte.
Am Abend gab es Pizza mit Flair - direkt an der Seine - bevor es zum krönenden Abschluss kam: eine Bootsfahrt mit den Bateaux Parisiens. Entspannt über das Wasser gleiten, vorbei an den beleuchteten Sehenswürdigkeiten und am funkelnden Eiffelturm – das hatte etwas Magisches!
Gegen Mitternacht hieß es schließlich Abschied nehmen: auf dem Rückweg waren alle müde, aber voller neuer Eindrücke und vielleicht auch mit einer leicht gewachsenen Begeisterung für die französische Sprache.

Fazit: Drei Tage Paris – voller Kultur, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente. Und die Erkenntnis: Französisch kann man nicht nur lernen, sondern auch leben.

Foto: Raimund Haskamp

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