Praktische Gartenarbeit – Mit Schubkarren, Spaten und Schaufeln kräftig zugepackt
von Frederik Böckmann OM-MedienVom Hochbeet zum Esswald
Der lang gehackte Wunsch der Georg-Kerschensteiner-Schule nach einem größeren Schulgarten ist jetzt in der Erfüllung gegangen. In der vergangenen Woche liegt mehr als 70 Schülerinnen und Schüler der siebten und zehnten Jahrgänge mit Unterstützung der Diepholzer Landschaftsgärtnerin Tasche, Wege an, pflanzten Bäume, Sträucher und Hecken. Kleinere Pfade wurden mit Holzschnitzel versehen, Beete präpariert und Pflanzen gewässert. „Alle Jugendlichen packten tatkräftig mit an, um die Pläne und Ideen vom Reißbrett in die Wirklichkeit umzusetzen“, freuten sich die begleitende Lehrerin, Claudia Totzke und Konrektor Michael Averbeck
Bisher dienten vier Hochbeete dazu, dem Schulgarten Konzept der GKS, die naturnahe Praxis einzuhauchen. Als die Gemeinde Holdorf dem Bürgerpark anlegte, kam die Idee auf, dort auch ein Areal für den Schulgarten zu integrieren. Der Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug war von der Idee begeistert, die Schule darf sich über die finanzielle und organisatorische Unterstützung freuen. Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Hyco Verhaagen, er plant die gesamte Anlage des Bürgergartens, wurden Pläne geschmiedet, wie der neue Schulgarten aussehen könnte. Schnell waren eine Menge Ideen geboren. Die Jugendlichen bauen dazu ein großes Modell, wie das etwa 3000 m² umfassende Areal gestaltet werden soll.
So besteht der Schulgarten aus einem Esswald, drei großen Beeten für insektenfreundliche Pflanzen und Gemüseanbau. Fledermausfreundliche Sträucher sorgen dafür, dass auch die im von den Schülern bereits im vergangenen Jahr errechneten Brunnen installierten Fledermausunterkünfte sich hoffentlich bald reger Übernachtungsgäste erfreuen dürfen. Zudem sollen Bienenvölker die Aufgaben der Schulgarten AG erweitern. Michael Averbeck wird als passionierter Imker die summenden Insekten gemeinsam mit den Jugendlichen betreuen.


